Merger & Akquisition in der Verpackungsbranche

Private Equity Investoren finden zunehmend Interesse an Unternehmen aus der Verpackungsindustrie. Was macht die Branche so interessant für Kapitalbeteiligungsgesellschaften?

Aus der Erfahrung von Berndt+Partner sind es im Wesentlichen die folgenden drei Punkte:

  • flaches, aber stabiles Wachstum von ca. 2 % (Verpackungsmarkt Westeuropa)
  • stabile EBITDA Margen von 10 – 15 % (Verpackungshersteller Westeuropa)
  • vorhandenes Potenzial für Unternehmenswachstum

Grundsätzlich sind alle Bewegungsrichtungen beliebt, die mit Wachstum und Ausbau der Geschäftsaktivitäten zu tun haben. Vor allem die Ansätze der geografischen Markterschließung, der komplementären Ergänzung der Produktpalette und der aktiven Branchenkonsolidierung (Buy and Build) werden vorangetrieben.

Insbesondere für mittelständische Unternehmen bringen Kapitalbeteiligungsgesellschaften aber auch Know-how in Kompetenzbereichen mit, die häufig vernachlässigt werden. Themen sind hier insbesondere das Financial Engineering sowie Effizienzprogramme.

Die Attraktivität der Verpackungsbranche hat jedoch auch Ihren Preis. Nicht nur, dass die Anzahl der Transaktionen von Jahr zu Jahr ansteigt (in 2017 rund 300 Transaktionen), der Kauf von Verpackungsunternehmen wird zunehmend teurer.

Eine Kenngröße für die Indikation ist das Multiple für den EV/LTM EBITDA (Equity Value/last 12 months EBITDA). Lag dieses vor rund 10 Jahren noch bei durchschnittlich 7,5, werden inzwischen Multiples von rund 9 über die Gesamtindustrie erreicht, je nach Branche auch deutlich mehr.

 

Die Coaches von Berndt+Partner unterstützten und begleiteten den M&A-Prozess durch die Erstellung einer Market Due Diligence. Die Market Due Diligence analysiert und beurteilt unter anderem das zu akquirierende Unternehmen im Hinblick auf die heutige und zukünftige Position im Markt und schafft Sicherheit bei der Unternehmensbewertung.

 

Ansprechpartner: » Karsten Beutner

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