Eine gute Strategie benötigt mehr als nur Zahlen

Wer die Bedürfnisse der Kunden am besten versteht, kann sein Unternehmen und Angebot am erfolgreichsten darauf ausrichten. Aber wie berücksichtigt man diese Erkenntnis bei der Entwicklung einer neuen Marktstrategie?

Strategie ist nach wie vor in den meisten Unternehmen „Chefsache“ und das zu Recht. Dies sollte Unternehmenslenker jedoch nicht daran hindern, bei der Entwicklung strategischer Handlungsalternativen auch auf das Know-how der eigenen Mitarbeiter zurückzugreifen.

Vielfach wird der Strategieentwicklungsprozess in der Unternehmensleitung noch hinter verschlossenen Türen durchgeführt und am Ende der Belegschaft präsentiert. Moderne Unternehmen beteiligen jedoch gerade die marktnahen Unternehmensfunktionen (Vertrieb, Key-Account-Management…) in den Prozess der Entscheidungsvorbereitung. Dies schafft zusätzlichen Wissens-Input und sichert zudem die dringend notwendige Akzeptanz im Unternehmen für die Strategie.

B+P hat in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die klassischen zahlenbasierten Instrumente der Strategieentwicklung (Marktforschung, Marktanalysen…) mit qualitativen Tools anzureichern. Dabei haben sich die folgenden Tools bewährt:

  • Trendanalysen zur Identifikation sich abzeichnender gravierender Markt-veränderungen
  • Mitarbeiterbefragungen zur Erkennung der internen Stärken-/ Schwächenwahrnehmungen
  • Kundenbefragungen zum Abgleich mit den externen Stärken-/ Schwächenwahrnehmungen
  • Wettbewerbsanalysen zur Identifikation strategischer Lücken im Gesamtwettbewerb

Bsp. Trendanalyse Drucktechnologien (Quelle: LabelsandLabeling 2016)

Marktstrategien haben in der Regel eine Lebensdauer von 3-5 Jahren und sollten daher auf einem breiten Fundament stehen – Zahlen allein reichen dafür heute nicht mehr aus.

Ansprechpartner: » Matthias Giebel

0

About BPAdmin

    You May Also Like