Wie Nachhaltigkeitsinitiativen die Kreislaufwirtschaft pushen

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Das Thema Nachhaltigkeit dominiert die Branche wie kein zweites. Entsprechend viel ist in Bewegung geraten. Das gilt auch im Bereich der Nachhaltigkeitsinitiativen für die Verpackungsbranche. Vielfalt und Intransparenz gehen dabei zunehmend Hand in Hand. Unabhängig davon muss sich die Industrie dem Thema stellen – und das sowohl branchen- als auch kundenspezifisch. An der Überarbeitung sowie Anpassung der Produkt- und Dienstleistungsangebote führt kein Weg vorbei.

 

Die wachsende Zahl an Nachhaltigkeitsinitiativen sind ein starker Beleg für die überragende Bedeutung des Themas an sich. Entsprechend viel ist in Bewegung. Der Begriff Revolution ist mehr als nur ein Buzzword. Das gilt branchenübergreifend, besonders jedoch mit Blick auf die Verpackungsindustrie. Für die Branche entsteht dadurch Zugzwang – sowohl branchenspezifisch als auch kundenspezifisch.

Die Mehrheit aller Initiativen befasst sich mit den Themenschwerpunkten Kreislaufwirtschaft und Materialien. Dabei wird insbesondere dem Kunststoff Beachtung geschenkt.

 

Die fünf hervorragenden Ziele der Initiativen sind:

  • Die Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft
  • Das Finden von Lösungsansätzen für die Minimierung von Plastikabfällen
  • Das Management von Plastikabfällen
  • Die Ressourceneffizienz
  • Die Verbesserung von Verpackungssystemen

 

Innerhalb der Initiativen lassen sich diverse segment- und materialspezifische Plattformen ausmachen. Die Vielfalt führt allerdings auch zu einer wachsenden Intransparenz.

Zu den namhaften Vertretern der Nachhaltigkeitsinitiativen mit Bezug auf die Verpackungsbranche gehören „New Plastics Economy“, „Sustainable Packaging Coalition“ und „Plastic Pact“. Ihren Ursprung haben sie jeweils in Multi-Stakeholder-Initiativen.

Rund die Hälfte der namhaften Initiativen agiert global und wurden in den letzte 5 Jahren gegründet. Auch das ist ein weiterer Beleg für die überragende Bedeutung des Themas.

Für die Verpackungsindustrie führt kein Weg an der Überarbeitung und Anpassung ihrer Produkte und Dienstleistungsangebote vorbei. Die Auseinandersetzung mit dem Thema muss dabei zwei Fokusse haben und sich spezifisch sowohl um Branchen- wie auch um Kundenaspekte kümmern.

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