Wachstumsoptionen im Verpackungsmaschinenbau

Das maschinelle Abpacken wird in allen Regionen der Welt immer wichtiger. Automatisierte Anlagen – von der Produktherstellung über die Primär- und Sekundärverpackung bis hin zur Palettierung und Lagerlogistik – sind keine Erscheinungen von hochindustriellen Ländern mehr. Aufstrebende asiatische Anbieter bewegen sich inzwischen nicht mehr nur auf den Heimatmärkten, sondern üben auch weltweit Wettbewerbsdruck aus.

Die Digitalisierung nimmt immer mehr Fahrt auf. Die Maschinen werden immer mehr mit entsprechender Hardware ausgerüstet. Das technische Potential wird aber immer noch nicht völlig genutzt. Oft fehlt es an wirklichen Nutzenargumentationen und den entsprechenden Geschäftsmodellen für die Industrie 4.0.

Verpackungsmaschinenbauer befinden sich im Sandwich zwischen globalen Markenartiklern und großen Automatisierern. Wenn Innovationen nur noch in der Automatisierung erfolgen, wird der Maschinenbauer zum „Stahlhändler und Schlosser“. Nur eigene Innovationen helfen gegen Austauschbarkeit.

Dadurch besteht für den Verpackungsmaschinenbau eine Notwendigkeit der marktorientierten Unternehmensausrichtung. Bezüglich der Entwicklung des Maschinenportfolios bestehen im Wesentlichen folgende Entwicklungsrichtungen:

  1. Differenzierung: Weiterentwicklung und Optimierung der Technologie, um neue Mehrwerte zu schaffen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und bei Kunden neue Kaufimpulse auszulösen.
  2. Adaption: Die bestehende Technologie weiterentwickeln und für andere Märkte, Füllgüter und neue Kundengruppen adaptieren.
  3. Integration: Nachgelagerte und vorgelagerte maschinelle Prozesse, wie Produktherstellung oder Endverpackung, in das eigene Leistungsportfolio integrieren.
  4. Entwicklung: Neuentwicklung von Prozessen, Technologien und/oder Verpackungssystemen und Schaffung einer marktübergreifenden Innovation.

 

  1. Ansprechpartner: » Karsten Beutner

 

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