Innovation – Eine Säule des Unternehmenswachstums

Innovation – Eine Säule des Unternehmenswachstums

Mit der Einführung eines professionellen Innovationsmanagements realistische Ziele zu verbinden ist wichtig, denn ein Allheilmittel ist es nicht.

Auch in der Verpackungsindustrie hatte sich zwischenzeitlich herumgesprochen, dass reine kundengetriebene Entwicklungstätigkeit nicht mehr ausreicht. Gerade für den Ausbau des Marktanteils in strategisch wichtigen Branchen, in denen ein Unternehmen bereits eine relevante Marktposition erreicht hat, ist ein systematisches und professionelles Innovationsmanagement unerlässlich. Was bringt es?

Unserer Erfahrung nach zunächst nicht den erhofften kurzfristigen, relevanten Umsatzanstieg, dafür aber mittel- bis langfristig eine nachhaltig positive Umsatzentwicklung und einen Imagegewinn. Gerade dieser Imagegewinn öffnet neue Türen bei den Kunden. Überrascht stellt manches Unternehmen fest, dass es Einladungen zu Innovations-Workshops für spannende neue Produktideen erhält, zu denen es früher keinen Zugang gab.

Diesen Imagegewinn auch aktiv in der Innovations-Kommunikation nach außen zu tragen ist eine wesentliche Aufgabe des Innovationsmanagements, die leider häufig unterbleibt. Wird das Innovationsmanagement jedoch bereits kurzfristig daran gemessen, dass es ein Wachstumszuwachs ermöglicht, der beispielsweise um den Faktor zwei über dem Marktwachstum liegt, dann führt das zu Frustrationen auf beiden Seiten – im Innovationsmanagement und im Topmanagement.

Im Rahmen eines systematischen Innovations-Checks stellten wir diese übersteigerten Erwartungen im Topmanagement unseres Kunden fest und konnten hier korrigierend eingreifen. Durch gute Beispiele und auch durch belegte Untersuchungen, die zeigen, dass die Floprate bei proaktiven Innovationsprojekten bei ca. 80 % liegt.

Extrem auf Wachstum basierende Unternehmensstrategien, die auf organischem Wachstum beruhen sollen, müssen sich viel stärker auf komplett neue Märkte ausrichten, die von dem Unternehmen heute noch gar nicht bedient werden. Doch dies ist Aufgabe des Business Development (oder auch Geschäftsentwicklung) und nicht des Innovationsmanagements.

Ansprechpartner: » Matthias Giebel

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Matthias Giebel

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